Kunathe
Therapeutisches Bogenschießen
Therapeutisches Bogenschießen
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Die Schritte des Bogenschießens – und ihre therapeutische Bedeutung
1. Den Stand finden
→ Stabilität, Erdung, Halt im Leben. Der feste Stand symbolisiert innere Sicherheit und die eigene Basis.
2. Den Bogen greifen
→ Verantwortung übernehmen, die eigenen Möglichkeiten ergreifen.
3. Den Pfeil auflegen
→ Konzentration auf ein Ziel, Klarheit entwickeln. Symbol für Ausrichtung und Fokussierung.
4. Spannen
→ Spannung bewusst wahrnehmen. Sie steht für innere Kräfte, aber auch für Anspannung im Alltag. Therapeutisch wird geübt, Spannung auszuhalten, ohne zu überlasten.
5. Zielen
→ Fokus finden, Prioritäten setzen. Wohin richte ich meine Energie? Was ist mir wichtig?
6. Loslassen
→ Vertrauen in den Prozess. Loslassen bedeutet, Kontrolle abzugeben, Erwartungen fallen zu lassen und dem Fluss Raum zu geben.
7. Nachspüren
→ Reflexion: Was hat sich verändert? Was nehme ich wahr? Der Moment nach dem Schuss lädt zur Achtsamkeit und Selbstbeobachtung ein.
Wirkungen des therapeutischen Bogenschießens
• Achtsamkeit trainieren – völlige Konzentration auf den Moment
• Stress abbauen – Anspannung bewusst wahrnehmen und loslassen
• Selbstvertrauen stärken – Erfolgserlebnisse und Klarheit im Handeln
• Loslassen üben – Pfeil und Bogen als Symbol für innere Prozesse
• Balance finden – Körper, Geist und Emotionen im Einklang
Für wen eignet sich therapeutisches Bogenschießen?
• Menschen, die innere Ruhe und Klarheit suchen
• Personen mit Stresssymptomen oder Burnout-Tendenzen
• Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Konzentrations- oder Lernschwierigkeiten
• Gruppen im Rahmen von Teambuilding, Supervision oder Krisenintervention
Alle, die einen neuen, achtsamen Zugang zu sich selbst erleben möchten